Mager- und Trockenlebensräume

Der das Stadtgebiet in annähernd nordöstlicher Richtung durchquerende und das Neumarkter Becken begrenzende Albtrauf stellt als Steilanstieg einen sehr bedeutenden und landschaftsbildprägenden Landschaftsraum dar. Auf unbewaldteten und nicht landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächenteilen finden sich in süd- und westexponierten Lagen Halbtrockenrasen. Für den Albtrauf zwischen Höhenberg und Lähr fordert der Landschaftsplan den Erhalt, die Sicherung und Optimierung der überregional bedeutsamen Magerrasen, sowie die Schaffung eines Verbundes von Trockenstandorten. Hecken und Ranken sollen optimiert werden. Hier setzt diese Ökokontomaßnahme an und schafft, in direkter Nachbarschaft zu reinen Landschaftspflegemaßnahmen, auf einer Länge von zusammen über 1.000 m einen Biotopverbund. Degradierter Altgrasbestand wurde wieder instand gesetzt und wird in den kommenden Jahren durch Beweidung, Mahd und gelegentliche Entbuschungsmaßnahmen zu Halbtrockenrasen und mageren Wiesen entwickelt.

Magerrasen am Weinberg