4.000 Zuschauer sehen tolle Pferdeschau

Mitteilung vom 19.08.2019

Einfahrt der Minister Aiwanger und Füracker mit OB Thumann und Festreferent Graf, foto: Dr. Franz Janka
Begrüßung durch OB Thumann, Foto: Dr. Franz Janka
Bläsergruppe des Jagdschutzverbandes "Hubertus", Foto: Dr. Franz Janka

Oberbürgermeister Thomas Thumann konnte trotz der schlechten Wetterprognose zur diesjährigen Pferde- und Fohlenschau beim JURA-Volksfest in Neumarkt rund 4.000 Besucher auf der Wiese hinter der Kleinen Jurahalle begrüßen. Auch zahlreiche Ehrengäste und gleich zwei Minister konnte er in Neumarkt willkommen heißen. Denn sowohl der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger als auch der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker waren neben hochrangigen Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gekommen. Zusammen mit den beiden Ministern und Festreferent Richard Graf fuhr OB Thumann in einer von Hans Luber gelenkten Kutsche auf die Wiese hinter der Kleinen Jurahalle ein, wo die Vorführung stattfindet. Auch die Bayerische Bierkönigin Veronika Ettstaller war noch einmal nach Neumarkt gekommen. Sie und alle Zuschauer sahen dann eine spektakuläre und abwechslungsreiche Präsentation der Pferde. „Was da gezeigt wird, ist der beste Beweis dafür, dass es sich um eine mitreißende Show handelt“, so Neumarkts Oberbürgermeister Thumann. „In der Form ist das schon bayernweit nahezu einmalig. Denn hier sind alle Arten von Pferden zu sehen. Und in einem hervorragenden Programm wird anschaulich gezeigt, zu was sie fähig sind.“

Pony-Dressur, Foto: Dr. Franz Janka
Einmal über die Biertische, Foto: Dr. Franz Janka
Freilauf für Mütter und Fohlen, Foto: Dr. Franz Janka

In dem gut zweistündigen Programm waren 130 Pferde mit dabei, darunter befanden sich 63 Kaltblüter und vier Fohlen. Insgesamt hatten 37 Pferdehalter ihre Tiere zur Schau gemeldet. Es gab unter anderem die historischen Brauereiwagen mit ihren prächtigen Gespannen zu bestaunen. Spannend wurde es beim Quadriga-Rennen: gleich vier römische Streitwagen traten dazu an, eines mit vier Friesen, zwei mit jeweils vier Minishettys und eines mit vier Ponys vorgespannt. Die Zuschauer waren begeistert, mit welchem Tempo und mit welcher Kraft sie durch das Vorführoval sausten. Es gab außerdem eine Islandpferdpräsentation, einen Pony-Zehnerzug und eine Kutschenparade, die unter dem Titel stand „Wie der Vater so der Sohn“. Den Abschluss bildete Claus Luber mit seiner Haflingerquadriga. „Ich kann angesichts der herausragenden Pferdeschau nur allen Pferdhaltern danken, dass sie mit dabei waren und das Programm bereichert haben“, zeigt sich Oberbürgermeister Thumann begeistert. „Auch allen anderen Beteiligten vor und hinter den Kulissen gilt mein Dank.“ Moderiert wurde die Pferde- und Fohlenschau zum dritten Mal von Peter Lerch.

Johann Scheuerer erhielt den "Preis der Stadt Neumarkt", Foto: Dr. Franz Janka
Florian Günthner bekommt den "Fritz-Hartmann-Gedächtnispreis", Foto: Dr. Franz Janka

Bei dem tollen Programm hatte es die Bewertungskommission schwer, eine Entscheidung zu treffen. Insgesamt wurden schließlich 11.275 Euro an Preisgeldern an die Pferdehalter ausgeschüttet. Und die beiden Sonderpreise galt es außerdem zu vergeben. Der „Preis der Stadt Neumarkt“ ging dabei an Johann Scheuerer aus Köfering für seine Troika-Anspannung und die langjährige Teilnahme. Der „Fritz-Hartmann-Gedächtnispreis“ geht in diesem Jahr an Florian Günthner aus Landershofen für die zehn freilaufenden Ponys während der Grußworte, für seine Pony-Quadriga und seine Kutsche mit vier Pferden. Das Neumarkter JURA-Volksfest geht am Abend mit dem Schlussrummel zu Ende. Schon während und nach der Pferde- und Fohlenschau tummelten sich rund 10.000 Besucher auf dem Festplatz, in den Hallen und im Biergarten.

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