Amtliche Bekanntmachung

Mitteilung vom 22.05.2020

Inkrafttreten des Bebauungsplanes „161 – Erschließung Am Altweihergraben“

Der Bau-, Planungs- und Umweltsenat der Stadt Neumarkt i.d.OPf. hat am 29.04.2020 in öffentlicher Sitzung den Bebauungsplan „161 – Erschließung Am Altweihergraben“ nach § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.  

Der Planbereich ist wie folgt begrenzt:

im Süden von landwirtschaftlicher Fläche Gemarkung Woffenbach; Flur-Nr. 1715; 

im Westen von dem Flurweg mit der Flur-Nr. 1770/1, der am Altweihergraben entlang führt; 

im Norden von der Straße Am Letten; 

im Osten von dem Grundstück Flur-Nr. 1770/124 sowie der Geltungsbereichsgrenze des Bebauungsplanes „162 – Am Altweihergraben“.

Der Geltungsbereich hat eine Größe von ca. 0,9 ha und beinhaltet folgende Grundstücke der Gemarkung Woffenbach: Flur-Nr. Teilfl. 1716, Teilfl. 1717, Teilfl. 1718, 1770, Teilfl. 1770/1 und Teilfl. 1770/3.

Maßgebend ist der Lageplan des Bebauungsplans in der Fassung vom 29.04.2020.

Die Regierung der Oberpfalz hat mit Schreiben vom 07.04.2020, Az 34-4621 NM/St1 die Flächennutzungsplanänderung „F161- Erschließung Am Altweihergraben“ genehmigt. Mit öffentlicher Bekanntmachung vom 05.05.2020 wurde die Flächennutzungsplanänderung wirksam.

Der Bebauungsplan „161 – Erschließung Am Altweihergraben“ tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft  (vgl. § 10 Abs. 3 BauGB).

Der Bebauungsplan „161 – Erschließung Am Altweihergraben“ einschließlich Begründung, Umweltbericht und der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB kann im Rathaus I, 2. Stock, Zimmer 201 eingesehen werden.

Im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gibt es derzeit nur eingeschränkten Parteiverkehr in der Stadtverwaltung. Deshalb ist der Zutritt zum Rathaus, Stadtplanungsamt nur nach telefonischer Voranmeldung unter 09181/255-212 oder schriftlich an stadtplanung@neumarkt.de möglich. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über ihren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der im § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 des BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, ein nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlicher Fehler oder ein nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen. 

Neumarkt i.d.OPf., 22.05.2020

 

Thomas Thumann
Oberbürgermeister

Kategorien: Amtliche Bekanntmachungen

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