Gericht bestätigt Vorgehen der Stadt bei Vergabe des Festwirts

22.07.2019 Das Verwaltungsgericht Regensburg hat das Vorgehen der Stadt bei der Vergabe des Festwirts für die Jahre 2019 bis 2021 bestätigt. Die Klage eines Mitbewerbers gegen die Mehrheitsentscheidung des Stadtrates wurde zurückgewiesen. Die Stadt kann also wie beschlossen für die Volks- und Frühlingsfeste in den nächsten drei Jahren , Albert Zollbrecht beauftragen, der seit 35 Jahren als Festwirt fungiert.

Die Stadt Neumarkt sieht sich in ihrer Entscheidung bei der Vergabe des Festwirts in den nächsten drei Jahren für Volksfest und Frühlingsfest an Albert Zollbrecht bestätigt. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat heute die Klage eines Mitbewerbers abgelehnt. Damit ist die Entscheidung des Stadtrates, die in nichtöffentlicher Sitzung mit Mehrheit getroffen worden war, auch von Gerichtsseite bestätigt worden. Der klagende Bewerber wollte das mehrheitliche Votum des Stadtrates zu Fall bringen und selbst zum Zuge kommen. Als positive Folge auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg hofft Oberbürgermeister Thomas Thumann, dass nun Ruhe einkehren kann. „Ich bin froh, dass damit der Weg frei ist und das in drei Wochen beginnende Volksfest in der gewohnten Atmosphäre und Qualität beginnen kann, mit dem vom Stadtrat mehrheitlich beauftragten Festwirt Albert Zollbrecht“, so das Resümee von Oberbürgermeister Thumann. Er sieht daher in der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Regensburg eine eindeutige Bestätigung der Vorgehensweise der Stadt und auch des demokratischen Prinzips der kommunalen Selbstverwaltung im Rahmen der Vergaberichtlinie und der Bewerbungskriterien. Erstaunlich findet er es, wie viele sich in den letzten Wochen und Monaten beflissen gefühlt hatten, zu dem Thema Stellung zu nehmen, ohne involviert zu sein oder über Details Bescheid zu wissen. „Seit Jahren ist es ein überaus beliebtes und mit steigenden Besucherzahlen von inzwischen rund 300.000 Gästen verbundenes schönes und sicheres Fest, das erfolgreich funktioniert“, betont Neumarkts Oberbürgermeister. Im Hinblick auf den nun vor Gericht unterlegenen Bewerber sei plötzlich alles in Frage gestellt und das Volksfest in Misskredit gebracht worden.

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