Arbeiten in der Pöllinger Hauptstraße liegen gut im Zeitplan

Mitteilung vom 15.09.2020

Bereits seit Ende März setzt die Stadt in Pölling zwei Vorhaben im Tiefbaubereich in einer gemeinsamen Baumaßnahme um. Für rund 1,4 Millionen Euro werden dort die Hochwassersituation durch den Neubau eines Stauraumkanals im Bereich Bergstraße/Pöllinger Hauptstraße weiter entschärft und es werden zahlreiche Verkehrsverbesserungen vorgenommen. „Dabei errichten wir einen Kreisverkehr am westlichen Eingang von Pölling, mit dem wir die Einfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge in den Stadtteil verringern wollen“, erläutert Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann den Hintergrund. „Und weil wir im weiteren Verlauf der Pöllinger Hauptstraße nach dem Kreisverkehr auch noch die bisherige Fahrbahnbreite reduzieren und die Gehwege großzügig ausbauen, verliert die Pöllinger Hauptstraße ihren vorhergehenden Charakter als ehemalige Bundesstraße. Dann kann man eindeutig als Fahrer erkennen, dass es sich um eine Ortsstraße handelt.“ Der Straßenquerschnitt ändert sich dabei dahingehend, dass die Breite der Straße künftig nur noch 6,50 Meter betragen wird. Die Gehwege werden dagegen eine Mindestbreite von 1,50 Meter erhalten und es wird somit künftig keine Engstelle mehr im Bestand der Gehwege dort geben. Der Kreisverkehr wird einen Außendurchmesser von 20 Metern aufweisen, die Kreisfahrbahn selber wird eine Breite von fünf Metern haben. Die Insel im Kreisel wird mit einem einzeiligen Granitgroßpflaster eingefasst und von der Fahrbahn drei Zentimeter abgesetzt. Dies geschieht, damit der Innenkreisel von größeren Fahrzeugen überfahren werden kann.

Der Kanalbau begann im Frühjahr und war dem Straßenbau vorgeschaltet gewesen. „Dabei reiht sich der dortige Einbau eines Stauraumkanals in eine ganze Serie von Maßnahmen ein, mit denen die Stadt im Stadtteil Pölling bereits für Entlastung gesorgt hat“, ergänzt Oberbürgermeister Thumann. Gerade im Bereich Pöllinger Hauptstraße/Bergstraße/Höllbachstraße/Sportheimstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Überstauungen im Kanalsystem, weil kein nennenswertes Gefälle vorhanden ist. Da am fehlenden Gefälle nichts geändert werden kann, ist eine Vergrößerung des Rückstauvolumens die Möglichkeit, um die Überstauungen zu verhindern. Im September 2019 hatte der Bau-, Planungs- und Umweltsenat die entsprechenden Planungen an das Ingenieurbüro Dotzer aus Neumarkt vergeben. Deren Pläne sehen im Bereich des Kanals vor, rund 130 Meter neuen Mischwasserkanal DN 2000 Drachenprofil Stahlbeton als Ersatz für die bestehende Kanalleitung DN 400 bzw. DN 500 B im Bereich Bergstraße/Pöllinger Hauptstraße einzubauen. Alleine der Kanalbau wird dabei mit rund 940.000 Euro an Kosten geschätzt. Für den Straßenbau sind weitere Kosten von 460.000 Euro vorgesehen, mit denen dann der Kreisverkehr und die entsprechenden Straßenbaumaßnahmen umgesetzt werden. Die Arbeiten wurden an die Firma Mickan vergeben. Laut Andreas Pfindel vom Tiefbauamt der Stadt liegen die Arbeiten gut in der Zeit. Der Kanalbau in der Pöllinger Hauptstraße wird heute, 15.9.2020 abgeschlossen. Bereits seit einiger Zeit fanden parallel dazu schon die Straßenbauarbeiten in den Abschnitten statt, wo der Kanalbau bereits erledigt war. Insgesamt sollen die Tiefbauarbeiten bis Anfang Dezember abgeschlossen und der Bereich dann wieder frei befahrbar sein.

Kategorien: Neumarkt

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