St.-Anna-Kirche steht im Mittelpunkt der nächsten "Sonntagsführung für jedermann"

Mitteilung vom 22.08.2019

Am 01. September 2019 wird nach langer Zeit wieder einmal die St.-Anna-Kirche in den Fokus der Sonntagsführungen gestellt. Als vielfach unbekanntes Kleinod führt sie im Vergleich zu den dominanten Gotteshäusern, wie z.B. dem Münster St. Johannes-, der Hof- oder der Christuskirche eher ein Schattendasein in Neumarkt. Dabei ist sie nicht nur aus kunsthistorischer Sicht besonders sehenswert, sondern sie bezeugt zudem auch noch das tiefe Gottvertrauen vieler Generationen in den vergangenen Jahrhunderten. Treffpunkt für die Sonntagsführung am 1. September ist um 13:15 Uhr vor der St.-Anna-Kirche an der Nürnberger Straße. Beginn der Führung ist um 13:30 Uhr und sie dauert etwa 90 Minuten. Die Kosten betragen pro Person 4 Euro; Kinder bis 12 Jahre sind frei. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt, nicht nur um die Sicherheit zu gewährleisten, sondern auch um die Qualität der Führung zu halten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt vier Personen. Tickets für die Führung gibt es unter www.neumarkt.de/sonntag , die dort reserviert und in der Tourist-Information (Rathauspassage) vorab bezahlt werden können. Sollte es noch Restplätze für die Führung geben, so kann man auch spontan mit dabei sein. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 09181/255-125.

Unter der fachkundigen Führung des ausgebildeten Kirchenführers Herbert Hauser kommt man bei der Sonntagsführung eventuell auch zu der Erkenntnis, die da in lateinischer Schrift den Chorbogen zum Altarraum in der St.-Anna-Kirche ziert: „Domine dilexi decorem domus tuae – Herr ich habe die Zier deines Hauses liebgewonnen!“ Über die Geschichte dieses Gotteshauses heißt es, dass nach zweimaliger Zerstörung (1504 und 1633) aus den Ruinen der ehemaligen Siechenhauskapelle ein wunderschönes Barockkirchlein entstanden ist. Heilige, die in eindrucksvollen Bildern, Figuren und Medaillons dargestellt sind, harmonieren mit ausdrucksstarken Altären des Spätbarocks bzw. Rokokos und machen so den Kirchenbesuch zu einem echten Kunsterlebnis. Einzigartig und sehenswert sind auch die fünf Deckengemälde, die der Deininger Kirchenmaler Georg Lang im Nazarenerstil des 19. Jahrhunderts geschaffen hat.

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