Stadt erinnert an das Ende des Zweiten Weltkrieges

08. Mai 2024: Auch in diesem Jahr gedachte die Stadt Neumarkt am 8. Mai dem Ende des Zweiten Weltkriegs und damit der Beendigung der Schreckensherrschaft des NS-Regimes.
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Auch in diesem Jahr gedachte die Stadt Neumarkt am 8. Mai dem Ende des Zweiten Weltkriegs und damit der Beendigung der Schreckensherrschaft des NS-Regimes.

Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn hat am Steindenkmal in der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg eine von der Stadtgärtnerei wunderschön gestaltete Blumenschale mit Trauerschleife sowie ein Grablicht aufgestellt, um an die Millionen von Kriegsopfern zu erinnern. Auf der Kriegsgräberstätte, die 1966 von der Stadt Neumarkt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. errichtet wurde, liegen 5.049 Tote aus beiden Weltkriegen, hauptsächlich aus Russland, aber auch aus Polen, Jugoslawien und Rumänien begraben. „Nach dem Zweiten Weltkrieg und den verheerenden Folgen bestand die Hoffnung, dass Kriege der Vergangenheit angehören sollten“, so das Stadtoberhaupt. „Leider hat sich diese Hoffnung nicht bewahrheitet. Angesichts des aktuellen Ukrainekriegs, des Konflikts in Israel und anderer Unruhen weltweit ist es wichtig, die Weltkriege des 20. Jahrhunderts wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und als Mahnung zu betrachten, dass solche Tragödien nicht wieder geschehen dürfen.“

Orte wie die Kriegsgräberstätte dienen als wichtige Denkmäler, die daran erinnern, dass Kriege nur Tote, Verwundete, Vertriebene, Verwüstungen und Verlierer hinterlassen. In diesem Sinne hofft man, dass die Menschheit alles in ihrer Macht Stehende tut, um Frieden zu bewahren und Kriege, Konflikte und Unruhen dauerhaft zu beenden.